Seniorenhandys

Schon seit geraumer Zeit haben einige Hersteller im Mobilfunkbereich, aber auch aus dem medizinischen Bereich, damit begonnen, spezielle Seniorenhandys zu entwickeln und zu bauen, die genau auf die Bedürfnisse von älteren Nutzern abgestimmt wurden und sich daher für diese optimal eignen.

Mit den meisten gängigen Seniorenhandys kann man aber nicht nur telefonieren oder andere Funktionen des Handys nutzen, sondern im Notfall auch schnelle Hilfe rufen, was durch bestimmte Funktionen der Geräte erleichtert und unterstützt wird. Es gibt verschiedene Eigenschaften, die bezeichnend für Seniorenhandys sind und diese so speziell machen. Zum Beispiel haben sehr viele dieser Geräte einen Klingeltonverstärker, der sehr laute Klingeltöne erzeugt und somit dafür sorgt, dass das Handy auf jeden Fall gehört wird, auch und gerade von Menschen, deren Hörkraft nachgelassen hat.

Viele dieser Geräte sind auch auf eine Sehschwäche bei alten Menschen abgestimmt und sorgen dafür, dass die Bedienung dennoch ohne Probleme möglich wird. Die Geräte haben in der Regel Großtasten, die die Bedienung erleichtern und bei denen es auch eine Sonderbelegung gibt, die man schnell anwählen kann, zum Beispiel eine Taste oder einfache Tastenkombination für den Notruf.

In der Regel werden solche Seniorenhandys vor allem ohne Vertrag angeboten, da sich ein solcher bei der Nutzung durch einen älteren Menschen meistens eher nicht rechnen würde.

Um eine sichere Ortung im Ernstfall erreichen zu können, sind Seniorenhandys in der Regel so konstruiert, dass mit ihnen eine GPS-Ortung besonders schnell möglich wird und man als Retter so schnell wie möglich am Ort des Geschehens sein kann.

Auch eine Freisprecheinrichtung gehört oft zum Zubehör bei Seniorenhandys, da viele alte Menschen Probleme haben, mit dem Handy am Ohr zu sprechen.